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HÄUFIGE FRAGEN

Was tun bei einer Insektengiftallergie?

Wir sind auf die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Insektengiftallergien spezialisiert. Zu uns kommen kleinere und größere Patienten zum einen in unsere ambulanten Sprechstunden. Zum anderen werden sie zur diagnostischen Abklärung, bei akuten Beschwerden und zur Hyposensibilisierung stationär in unserer Klinik für Pädiatrische Pneumologie und Allergologieaufgenommen.
Tipps für den Umgang mit den geflügelten Plagegeistern   
  
  • Nicht hektisch werden!  
  • Den Körper bedeckende Kleidung tragen, vor allem bei Gartenarbeit o.ä.  
  • Vorsicht mit Speisen und Getränken im Freien: Getränke abdecken und bei jedem Schluck den Inhalt kontrollieren. Vorsicht vor Dosen: hier können unbemerkt Wespen hinein schlüpfen! Nicht nur Süßes zieht an, Wespen mögen auch Fleisch.  
  • Auch wenn`s noch so schön ist: Auf das barfuß Gehen verzichten, wenn die Wiesen blühen oder gründlich und oft mähen.  
  • bei echter Allergie: Notfallmedikamente jederzeit mit sich führen
  
  
Wie gefährlich ist eigentlich ein Insektenstich?   
  
Im Normalfall schwillt der Bereich um den Stich an, er tut weh und juckt rund um die Einstichstelle, häufig kommt es auch zusätzlich zu einer deutlichen Überwärmung und Rötung in diesem Bereich. Am ehesten hilft hier Kühlen.   
  
 
Wann wird es gefährlich?   
  
Gefährlicher sind Stiche in die Schleimhäute, also zum Beispiel in den Mund oder Rachenraum. Hier können lokale Schwellungen besonders unangenehm, teilweise auch bedrohlich werden. Deshalb sollte man schnell kühlen z.B. Eiswürfel lutschen und gegebenenfalls zum Arzt gehen bzw. in schlimmen Fällen den Notarzt rufen. Etwa 0,5 Prozent aller Stiche lösen eine echte allergische Reaktion aus. Das ist immerhin jeder zweihundertste Stich!   
  
 
Was heißt allergische Reaktion?   
  
Bei so genannten systemischen allergischen Reaktionen findet die Auswirkung des Insektenstichs nicht nur um die Einstichstelle herum statt, sondern an anderen Körperregionen. Ein Ausschlag kann sich zum Beispiel über den ganzen Körper ausbreiten. Außerdem treten eventuell weitere so genannte „anaphylaktische Reaktionen“ beim Patienten auf: Schwellungen im Gesicht oder an den Lippen, Schluckbeschwerden, Heiserkeit, Durchfall, Erbrechen, Schwindel und Atemnot bis hin zum Kreislaufversagen und allergischen Schock.   
  
 
Was raten Sie in diesem Fall?   
  
Wenn nach einem Insektenstich so etwas auftritt, sollte man, egal ob groß oder klein, sofort einen Arzt oder die Klinik aufsuchen. Ist der Kreislauf betroffen oder besteht Atemnot, tut man gut daran, gleich den Notarzt zu rufen, denn ein anaphylaktischer Schock kann tödlich sein.   
  
 
Was sollte ich tun, wenn ich auf Insektenstiche allergisch reagiere?   
  
Man kann sich nie ganz vor Insektenstichen schützen. Deshalb ist es ratsam, zunächst mit dem Haus- und dem Facharzt, zum Beispiel hier an den Fachkliniken Wangen, zu klären, gegen welches Insektengift die Allergie besteht. Ein Notfallset, bestehend aus Cortison - als Zäpfchen für Kinder oder Tablette bzw. Saft für Jugendliche und Erwachsene-, einem Asthmaspray, einem Antiallergikum und ggf. Adrenalin zum selbst Spritzen sowie einen Notfallpass mit allen wesentlichen Angaben sollte man immer dabei haben und an wichtigen Stellen wie in der Schule, im Kindergarten oder am Arbeitsplatz zusätzlich griffbereit haben. Unsere Kollegen in den Fachkliniken schulen darüber hinaus Allergiker für den Umgang mit der fliegenden Gefahr und dem Notfallset.   
  
 
Hilft eine Hyposensibilisierung?   
  
Patienten mit nachgewiesener Allergie und systemischen Reaktionen sollten sich unbedingt einer so genannten Hyposensibilisierung gegen Insektengift unterziehen. Dabei gewöhnen wir den Patienten vorsichtig unter stationärer ärztlicher Aufsicht in den Fachkliniken Wangen an das Insektengift.   
  
 
Muss diese Behandlung wiederholt werden?   
  
In regelmäßigen Abständen muss dies dann vom Hausarzt/Kinder-und Jugendarzt über drei bis fünf Jahre lang fortgesetzt werden, damit die lebensnotwendige Schutzwirkung bestehen bleibt. Bis zu 95 Prozent aller Patienten reagieren nach so einer Hyposensibilisierung nicht mehr allergisch auf Insektenstiche.   
  
 
Für Notfälle   
  
Die Kinderklinik für Kinder und Jugendliche versorgt rund um die Uhr entsprechende Notfälle nach Einweisung durch den Notarzt/ärztlichen Notdienst oder den Kinder- und Jugendarzt bzw. Hausarzt.   
  
Bitte rufen Sie an: Telefon +49 (0) 7522 797-1480.   
  
 
Unsere Allergieambulanz   
  
Termine für die Allergieambulanz und die Hyposensibilisierung vereinbbaren Sie bitte über Ihren Kinder-, Jugend- bzw. Hausarzt und lassen sich zuuns überweisen.   
  
 
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:   
  
Sekretariat Klinik für Pädiatrische Pneumologie und Allergologie  
Elisabeth Arnegger  
Telefon +49 (0) 7522 797-1624  
Telefax +49 (0) 7522 797-1119  
elisabeth.arnegger@wz-kliniken.de
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